Eva Jaeckle

Pferdemalerin

Pferdeportraits

Eva Jaeckle arbeitet mit einem grossen Erfahrungsschatz, sie portraitiert seit Jahrzehnten Pferde.
Eine solide künstlerische Ausbildung, hippologisches Fachwissen, Geduld und Genauigkeit zeichnen die Arbeit der Künstlerin aus.
In mehreren Skizzierterminen nimmt sie sich für jedes Pferd viel Zeit, um es gut kennen zu lernen. Dadurch zeigen die Bilder den unverwechselbaren Charakter der Pferde und werden zu einer bleibenden Erinnerung an die vierbeinigen Freunde.
Grösse der Portraits meistens ca. 50x60 cm.

Techniken

Öl auf Leinwand

Die aufwändigste Technik, die das schönste Farbenspiel ermöglicht. Ölbilder sind haltbarer als Bilder auf Papier.
Eva Jaeckle arbeitet in der altmeisterlichen Schichttechnik, bei der viele Farbschichten übereinander gemalt werden. Dadurch wird an einem solchen Bild sechs bis acht Wochen gearbeitet.

Pastell

Dies ist eine trockene farbige Technik auf Künstlerpapier.
Es werden Rembrandt- und Schmincke-Pastellkreiden verwendet sowie Ingres- oder ein ähnliches Künstlerpapier.

Kreide

Dies kann sowohl die reine Kohlezeichnung als auch Rötelkreide oder schwarze Kreide mit Weisshöhungen sein.
Auch hier wird Ingres- oder ein anderes Künstlerpapier verwendet.

Detailaufnahmen

Aktuelle Ausstellungen

Am 24. und 25. Februar 2024
Beim Concours de Dressage in Deisswil bei Münchenbuchsee

Im historischen Stall an der Reithalle
"Pferde - Spezialrassen"
Zeichnungen und Gemälde


Am 2. und 3. März 2024
Nationales Pferdezentrum Bern, in der Schmiede
"Die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule Wien"
gezeichnet von Eva Jaeckle.
Öffnungszeiten:
Samstag 10 - 18 Uhr,
Sonntag 11 - 17 Uhr.
Zum ersten Mal wird diese Sammlung von Zeichnungen in Bern ausgestellt. Die Gesichter der Lipizzaner, direkt im Stall der Hofburg gezeichnet, spontan und doch ganz differenziert. Eine Augenweide für Freude von schönen Pferden und schönen Zeichnungen.
Siehe auch "Verschiedene Pferdethemen" im Portfolio.

Portfolio

1. Landschaften
2. Pferdethemen
3. Kopien
4. Holzschnitt
5. Bücher

Die abgebildeten Bilder im Portfolio stellen eine kleine Auswahl des jeweiligen Themas dar und sind zum Teil verkäuflich.
Sie sind unterschiedlich gross; die Abbildungen sind nicht massstabsgetreu. Bei Fragen zur Grösse bitten wir um Kontaktaufnahme.

1. Landschaften

Für Eva Jaeckle ist es ein Urbedürfnis, sich in der Landschaft zu bewegen und den Wechsel des Lichtes, der Tages- und Jahreszeiten zu beobachten.Die eigene Bewegung im Raum ermöglicht ständig neue Ansichten auf der Suche nach dem Moment, in der sich die Dinge zu einem Bild fügen.Dabei kann die Landschaft zu einem Spiel mit Formen und Linien werden, das sich vom Gegenstand löst und mehr oder weniger abstrahiert wird.Die Landschaft kann aber auch zum Spiegel der Seele werden und innere Zustände ausdrücken.So entstanden im Lauf der Jahre unzählige Skizzen und Bilder.


2. Verschiedene Pferdethemen

Die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule
Auf Einladung aus Wien zeichnete Eva Jaeckle wochenlang in den Ställen der Hofburg. Es entstanden über hundert Zeichnungen und kleine Ölbilder der Charakterköpfe der weissen Hengste. Dabei war es der Künstlerin wichtig, die Hengste ganz individuell und ungekünstelt darzustellen.
Die Bilder wurden in mehreren Ausstellungen gezeigt, unter anderem im Lipizzanermuseum Wien (Teil des Kunsthistorischen Museums), im österreichischen Bundesgestüt Piber, im Schweizerischen Pferdemuseum La Sarraz, im Tierspital Zürich, in der Egon-von Neindorff-Stiftung Karlsruhe.


Le Cadre Noir de Saumur (Frankreich)
Anlässlich eines Künstleraufenthaltes konnte Eva Jaeckle ihre Beobachtungen der reiterlichen Arbeit des Cadre Noir in mehreren Zeichnungen und Gemälden umsetzen.


Haupt-und Landgestüt Marbach
Hier fand Eva Jaeckle wunderschöne Motive für ihre Malerei.
Besonders die Stimmungen auf den grossen Pferdeweiden begeisterten sie.


Im Nationalen Pferdezentrum Bern und im
Schweizerischen Nationalgestüt Avenches gab es immer wieder Anregung zum Malen.


Freie Motive von Pferd und Reiter" - in vielen Variationen


3. Kopien historischer Kunstwerke

Originalgrosse Kopien von zwei spätmittelalterlichen Altartafeln aus dem Jahr 1523 fertigte Eva Jaeckle im Auftrag der Stadt St. Georgen/Schw. an:
"Die Anbetung der Hirten" und "Erzengel Michael und Heiliger Sebastian".
Die Originale befinden sich in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Die Kopien sind an ihrem ursprünglichen Ort, der Evangelischen Lorenzkirche in St. Georgen/Schw.

Eine Kopie von
"Die grossen blauen Pferde" von Franz Marc
war ein Auftrag einer Privatperson.
Das Original befindet sich im Walker Art Center, Minneapolis, USA.


4. Holzschnitte

Immer wieder reizte es die Künstlerin, Gedanken, Geschichten und Bilder in Holzschnitten auszudrücken: Menschen, Landschaften, Pferde, Musikstücke.
Zur Geschichte von Jakob und Esau aus dem Alten Testament schuf sie 17 Holzschnitte. Diese können ausgeliehen werden von Schulen, Kirchgemeinden etc. Konditionen bitte erfragen.
Beispiele aus der Jakobsgeschichte:

Weitere Holzschnitte:

5. Bücher:

"Das Auge der Zeit -
Pferdebilder, vorgefunden und neugeformt",

Verlag Olms 2001
Das Buch bringt historische Darstellungen des Pferdes mit heutigen Pferden in Verbindung. Es greift sie auf, stellt sie gegenüber, lässt sie verschmelzen.
Beispiele:

"Max v. Weyrother, Kandaren-Wissen und Reitlehre. Gesamtwerk des Oberbereiters der Spanischen Hofreitschule (1814 & 1836)"Illustriert mit 50 Lipizzanerzeichnugen von Eva Jaeckle.
Edition Poscharnigg 2021
ISBN: 9798522859640

Biographie

Eva Jaeckle wuchs in einer musikalischen und naturverbundenen Familie im Schwarzwald auf.
Sie erhielt Klavier- und Violoncellounterricht und erwarb 1976 das Deutsche Reitabzeichen in Bronze. Das Zeichnen, insbesondere von Pferden, ist ihre Leidenschaft seit der Kindheit.

Ab 1982 Grundstudium an der Schule für Gestaltung in Basel. Studien der Kunst- und Musikwissenschaft, Psychologie und Kunsttherapie in Freiburg/Breisgau. Währenddessen und anschliessend entstanden Arbeiten in abstrakter Malerei, Landschaften, Portraits, Holzschnitte und grafische Arbeiten.
Ab 1987 Lehrauftrag in Freiburg. Übersiedlung nach Hamburg, dort rege Tätigkeit als Pferdemalerin und reiterliche Weiterbildung in Dressur.
1991 Übersiedlung in die Schweiz, die Pferde nehmen den Hauptteil ihres Schaffens ein. Studien- und Auftragsreisen nach Deutschland, Frankreich, Spanien und Südamerika.
1998 Studienaufenthalt beim Cadre Noir in Saumur (F).
2001 erscheint das Buch „Das Auge der Zeit“.
2002 Anfertigung von Kopien zweier mittelalterlicher Gemälde für die Lorenzkirche in St. Georgen / Schwarzwald.
2004 Einladung an die Spanische Hofreitschule Wien, um die dortigen Lipizzanerhengste zu zeichnen.
2009 Buch "Die Jakobserzählung - Rivalen und Gesegnete" mit Holzschnitten von Eva Jaeckle.
2015 Wiederaufnahme der privaten Lehrtätigkeit.
2016/17 Vorträge über Lucas Cranach und die Reformation.
2021 50 Lipizzaner-Zeichnungen von Eva Jaeckle sind in einer Buch-Neuerscheinung zu sehen: „Max v. Weyrother: Kandaren-Wissen und Reitlehre. Gesamtwerk des Oberbereiters der Spanischen Hofreitschule (1814 & 1836), Edition Poscharnigg 2021

Ausstellungen bisher

Schweiz
Schweizerisches Nationalgestüt Avenches,
Schweizerisches Pferdemuseum La Sarraz,
Schweizerisches Agrarmuseum Burgrain,
Nationales Pferdezentrum Bern,
Stiftung für das Pferd Le Bois.
Aarau, Bern, Genf, Solothurn, Zürich und andere Orte.
Verschiedene Kunstvereine und Galerien.
Deutschland
Gestütsmuseum des Haupt- und Landgestüts Marbach,
Egon-von Neindorff-Stiftung Karlsruhe,
Reiß-Museum und Europameisterschaft der Springreiter 1997,
Landgestüt Dillenburg,
CSIO Aachen, Baden-Baden, Bad Segeberg, Freiburg/Br., Donaueschingen, Hamburg, St. Georgen/Schw., Villingen-Schwenningen und andere Orte. Verschiedene Galerien.
Frankreich: Salon d'Automne de Saumur 1996.Österreich
Lipizzanermuseum des Kunsthistorischen Museums Wien,
Österreichisches Nationalgestüt Piber,
Schloss Klessheim Salzburg,
Gestüt Marienhof.
Tschechien: Nationales Pferdemuseum Slatiñany

Öffentliche Ankäufe und Aufträge

1995 Nationales Pferdezentrum Bern: Ankauf des Werkes "Zeiten des Militärpferdes";
2000 Museum des Haupt- und Landgestüts Marbach: Ankauf des Portraits von "Julmond", historischer Trakehner Vererber ebenda;
2001 Auftrag der Stadt St. Georgen/Schw. die beiden spätmittelalterlichen Altartafeln zu kopieren;
2005 Gesellschaft der Freunde der Spanischen Hofreitschule: Ankauf von Lipizzanerzeichnungen;
2006 Egon-von Neindorff-Stiftung: Ankauf des Bilders "Wie Perlen auf der Schnur"; Schweizerischer Pferdezuchtverband: wiederholt Ankauf verschiedener Bilder;
2010 Die Sammlung "Unsere Heiligen" in St. Pölten übernimmt ein Bild mit Motiv aus Taizé;
2011 Dauerleihgabe der Zeichnung des Wiener Lipizzaners Siglavy Mantua ans Schweizerisches Pferdemuseum;
2013 Zeichnung für das Schweizerische Maultiermuseum;
2014 Gemeinde Kirchberg: Ankauf eines Bildes;
2019 Schweizerisches Nationalgestüt: Ankauf eines Bildes.
2022 Nationales Pferdezentrum Bern: Ankauf eines Bildes.

Kontakt

Eva Jaeckle
Zürichstr. 2
CH - 3422 Kirchberg
Mobil: +41 76 572 58 94
Festnetz: +41 31 952 71 02
Mail: eva.jaeckle(at)mac.com

Haftung für LinksDiese Seite enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich.UrheberrechtDie Inhalte und Werke auf dieser Seite unterliegen dem Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Seiteninhabers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nicht gestattet.